Manfred Schmidt, geistiger Vater von Meisterdetektiv Nikolaus Freiherr von Knatter, alias Nick Knatterton, begann Ende der 50er-Jahre für das Quick Magazin Comic-Strips nach amerikanischem Vorbild zu entwerfen. Anfänglich als Parodie auf Super- und Krimihelden gedacht, entwickelte sich der kantige Kauz im grünen Tweedanzug schnell zur Kultfigur. Ein Großteil dieser Beliebtheit dürfte sicherlich auf die eindeutig, zweideutigen Anspielungen in Schmidts Zeichnungen zurückgehen. Das Magazin forderte Freizügigkeit und Schmidt lies dieser freien Lauf.So zeigt sich die Damenschaft in Knattertons Milieu grundsätzlich knapp beschürzt und verfügt generell über deutlich proportionierte Rundungen. Mitte der 80er-Jahre fertigte Schmidt Zeichentrickversionen der beliebten Abenteuer für das Werbefernsehen an, die auch 20 Jahre später nichts von ihrem ursprünglichen Charme eingebüßt haben. --Daniel Hofmann
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