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Dieser Film über einen Jungen und seinen Hund ist ein Familienfilm, der seinesgleichen sucht. Er ist, wie es einer der Darsteller so passend formuliert "ein Herzschmerz, auf den wir nur gewartet haben". Frankie Muniz, den die Zuschauer schon seit der TV-Serie Malcolm in the Middle in ihr Herz geschlossen haben, bekommt in Mein Hund Skip Konkurrenz -- Skip persönlich (Skip wird von insgesamt sechs Jack Russell Terriern zum Verlieben gut gespielt). Muniz, ein unwiderstehlicher Charmeur, spielt Willie Morris (auf dessen Memoiren der Film auch basiert), einen unbeholfenen, ungeschickten Jungen, der während des Zweiten Weltkrieges unter einem äußerst fürsorglichen Vater (Kevin Bacon) aufwächst. Als ihm seine Mutter (Diane Lane) Skip zum neunten Geburtstag schenkt, wendet sich sein Leben auf allen Ebenen zum Besten. Vorher nicht an ihm interessierte Jugendliche werden zu Freunden und er erlebt seine erste Liebe mit einem Mädchen namens Rivers (Caitlin Wachs). Es gibt ebenso viel zu Lachen wie auch zu Weinen in dieser idealisierten Darstellung Amerikas. Außerdem gibt sich Mein Hund Skip Mühe sich mit komplexeren Emotionen zu beschäftigen -- Willies Held aus der Jugendzeit stellt sich als gar nicht so heldenhaft heraus -- aber die letztendlich alles niederschmetternde Emotion wird natürlich ganz einfach und offensichtlich durch Skips unausweichliches Altern und Ableben hervorgerufen. Hundeliebhaber werden am Boden zerstört sein. Diejenigen unter Ihnen, die sich überhaupt nicht für Hunde begeistern können, sollten diese Rezension am Besten gar nicht lesen. --David Kronke |